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Chen Reiss - Le Rossignol et la Rose


The Mail on Sunday, 25.11.2012
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'...an unexpected joy: the young Israeli soprano Chen Reiss's clever selection of songs about Nightingales and Roses......there is a constant flow of delicious melodies here, all winningly delivered by Reiss and her attentive pianist, Charles Spencer.'
David Mellor.
 
NDR Kultur 06.12.2012

Die israelische Sopranistin Chen Reiss wird regelmäßig von Kritik und Publikum gefeiert. Die Sängerin trat bereits am Teatro alla Scala in Mailand, an der Wiener Staatsoper, an den Opernhäuser in München, Dresden, der Hamburg, Frankfurt auf und sang bei den Festspielen in Salzburg oder Luzern. Jetzt hat sie eine neue CD herausgebracht.

Zauberhafter Klang

"Le Rossignol et la Rose" - "Die Nachtigall und die Rose" - so nannte Camille Saint-Saëns sein Lied, das ohne Text auskommt. Mit dieser "Vokalise" ahmt Saint-Saëns den Gesang der Nachtigall nach. Man kann sich in nächtlich-geheimnisvolle Stimmungen hineinträumen und verzaubern lassen - zumal mit dem so betörend schönen, makellos geführten Sopran von Chen Reiss.

Reiss ist auf die Suche nach Liedern gegangen, die von den mythenbeladenen, Assoziationen provozierenden Begriffen erzählen. Bei jedem der insgesamt 25 Lieder entsteht ein ganz eigener Zauber. Eros, Elysium, Einsamkeit, Humor, Mythos - diese Titel hat die israelische Sopranistin ihren Liedern zugeordnet.

Langweilig wird es dabei nie, denn die stilistische Bandbreite ist weit. Egal ob Purcells Musik mit ihren eindringlichen Melismen, mit ihrer Mischung aus Erotik und Melancholie oder die immer wie duftig klingenden, schillernd mystisch anmutenden französischen Lieder von Cesar Franck, Reynaldo Hahn oder Pauline Viardot; ob deutsche Lieder von Mahler, Strauss und natürlich das "Heidenröslein" von Schubert oder ein italienisches Rosenlied von Bellini - Reiss hat ein unglaublich sicheres Stilgefühl.

Ein kleines Meisterstück

25 kurze Lieder so zu präsentieren, dass die Spannung erhalten bleibt, ist nicht leicht. Doch es gelingt. Dramaturgisch ist diese CD ein kleines Meisterstück. Noch dazu kann man Unbekanntes entdecken, von Edvard Grieg oder Carl Maria von Weber etwa.

Die technische Meisterschaft und der fast berauschende Sopran von Chen Reiss machen die CD zu einem Kleinod, doch ebenso fantastisch ist ihr Partner am Klavier, der Brite Charles Spencer. In jedem seiner mit so viel feinem Spürsinn, mit so viel Liebe angeschlagenen, warmen Klavierton klingt der Zauber, das zarte, sehnsuchtsvolle Verlangen an, das diese Lieder vermitteln. Und auch der Ausflug in die Unterhaltungsmusik mit Manning Sherwins legendärem Song "A Nightingale Sang in Berkeley Square" liegt bei Spencer und Reiss in den allerbesten Händen.